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Tuning

Ladeluftkühler sind ein unverzichtbares Element bei jedem Turbomotor. Durch herabsetzen der Ladelufttemperatur um 10° C, kann eine Leistungssteigerung von 3 − 5 % erreicht werden. Ein wichtiger Faktor ist also die Größe des Lade-luftkühlers. Je nach Außentemperatur ist so eine Abkühlung der Ladeluft von bis zu 55° C zu er-reichen. Das Verhältnis Ladedruck und Ladeluft-temperatur ist hier proportional, d. h. je höher der Ladedruck desto höher die Ladelufttemperatur. Die Luftdichte nimmt ab. Diesem negativen Einfluss wirkt der Ladeluftkühler entgegen, indem er die Temperatur der Luft senkt.

 


 

Hierdurch erhält man eine bessere Füllung für mehr Leistung, mehr Drehmoment, einen höheren Wirkungsgrad sowie geringeren Gegendruck, welches gleich-zeitig eine geringere Belastung des Turbo-laders und geringere Aufheizung der Ladeluft zur Folge hat. All dies führt zu Leistungszuwachs.

Die Aufgabe des Ölkühlers besteht darin das heiße Motoröl eines Fahrzeugs zu kühlen. Die häufigste Ölkühlung wird durch Öl-Kühlmittel-Wärmetauscher erreicht. Unter hoher Beanspruchung des Motors kann diese Art der Kühlung unzureichend sein.
 
 

Hier benötigt man Öl-Luft-Wärmetauscher. Dieser verhindert das Ansteigen einer zu hohen Betriebs-temperatur und beugt somit Motorschäden vor. 
Die Funktion ist einfach. Das Öl nimmt die Wärme von hitzebeanspruchten Teilen z.B. bei der Kolben-Spritzölkühlung bei aufgeladenen Motoren oder im Drehmomentwandler beim Automatikgetriebe auf. Den Kreislauf bewirkt meist eine Pumpe, welche das Öl durch Leitungen und Kühler bewegt. Bei der Luft-Motorölkühlung ist es wichtig eine thermostatische Regelung, die den Ölkühler erst beim Erreichen einer bestimmten Mindesttemperatur in den Kreislauf schaltet, einzubauen. Durch Auswahl der Materialien, wie z B. Aluminium, wird eine optimale Kühlleistung erzielt.